Neurologischen Krankheiten behandeln in Hamburg
Nach einem Schlaganfall zurück in den Alltag finden. Mit Parkinson oder MS die Bewegung so lange wie möglich erhalten. Bei ALS Bewegungsräume sichern und Angehörige entlasten. Neurologische Beschwerden brauchen eine besondere Art der Physiotherapie — sensibel, geduldig, in vertrauter Umgebung. Wir kommen zu Ihnen nach Hause oder ins Pflegeheim, in über 30 Hamburger Stadtteilen, mit voller Stunde Zeit pro Sitzung.
Physio bei Schlaganfall, Parkinson, MS und weiteren neurologischen Diagnosen
Neurologische Erkrankungen verändern, wie Bewegung überhaupt zustande kommt. Manche Diagnosen erlauben deutliche Verbesserung (nach Schlaganfall), andere brauchen langfristige Begleitung (Parkinson, MS), wieder andere Erhaltung und Anpassung (ALS). Wir richten uns ehrlich nach Ihrer Diagnose — ohne falsche Versprechen, aber auch ohne Aufgabe.
Am Nervensystem arbeiten
Bei neurologischen Beschwerden geht es nicht um Kraft oder Beweglichkeit im klassischen Sinn — sondern darum, dass Bewegungssignale wieder ankommen. Wir arbeiten nach Bobath, mit PNF und Sensibilitätstraining, angepasst an Diagnose und Stand.
Realistisch begleiten
Manche Erkrankungen sind heilbar, manche werden chronisch, manche verlaufen fortschreitend. Wir sind ehrlich, was Physiotherapie leisten kann — Verbesserung, Erhaltung, Verlangsamung, Anpassung — und was nicht.
Angehörige einbeziehen
Bei neurologischen Diagnosen sind Angehörige oft mit im Alltag — Partner, Kinder, Pflegekräfte. Wir zeigen Handgriffe, geben Hinweise für den Alltag und entlasten die Menschen, die täglich mit unterstützen.
In welcher Phase Sie oder Ihre Angehörigen gerade sind
Neurologische Erkrankungen verlaufen in klar unterscheidbaren Phasen — von der akuten Situation nach einem Ereignis bis zur langfristigen Begleitung. Welche Phase Sie gerade haben, bestimmt Ziel und Intensität der Behandlung.
Direkt nach einem Ereignis wie Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma — meist noch in der Klinik oder unmittelbar danach. Wir beginnen, sobald es klinisch möglich ist, mit sanfter Mobilisation und ersten Bewegungsimpulsen.
Die entscheidende Phase für Wiederherstellung. Meist mit Klinik-Anbindung oder Anschlussheilbehandlung. Wir arbeiten intensiv an Bewegungsanbahnung, Gleichgewicht und ersten Alltagsbewegungen — dort passiert der größte Fortschritt.
Nach der Frührehabilitation geht es um Konsolidierung und weitere Fortschritte. Bei Schlaganfall und SHT sind auch nach Monaten noch Verbesserungen möglich. Wir arbeiten kontinuierlich, mit klaren Zielen und regelmäßiger Erfolgskontrolle.
Bei chronischen oder fortschreitenden Erkrankungen wie Parkinson, MS oder ALS geht es um Erhaltung und Anpassung. Bewegungsräume sichern, Kontrakturen vermeiden, Selbstständigkeit so lange wie möglich unterstützen.
Welche neurologischen Erkrankungen wir behandeln
Klicken Sie auf eine Diagnose, um mehr über Verlauf und Behandlung zu erfahren.
Wiederherstellung von Bewegung, Sprache und Alltag — die zentrale neurologische Reha nach Hirninfarkt oder Hirnblutung.
Fortschreitende Erkrankungen mit Bewegungsstörungen — langfristige Begleitung zum Erhalt der Selbstständigkeit.
Taubheit, Kribbeln, unsicherer Gang — mit Sensibilitätstraining, Gleichgewichtsübungen und Sturzprophylaxe.
Gesichtslähmung nach Bell’scher Parese oder Schlaganfall — gezielte Reaktivierung der Gesichtsmuskulatur mit PNF.
Vertraute Bewegungsabläufe erhalten: Aufstehen, Gehen, Treppen. Sturzprophylaxe und Alltagsnähe in jeder Krankheitsphase.
Nach Kopfverletzung oder Unfall — Koordination, Gleichgewicht und kognitive Bewegungsintegration in reizarmer Umgebung.
Welche Behandlungsmethode passt zu Ihrer Beschwerde
Bei neurologischen Beschwerden kombinieren wir meist mehrere Methoden — je nach Diagnose und Krankheitsphase. Die drei wichtigsten Methoden:
Neurologische Krankengymnastik (Bobath)
Die zentrale Methode bei neurologischen Erkrankungen. Nach dem Bobath-Konzept arbeiten wir daran, dass Bewegungssignale im Nervensystem wieder ankommen — nicht durch mechanisches Üben, sondern durch gezielte Anbahnung normaler Bewegungsmuster.
Nach Schlaganfall, bei MS und Parkinson, nach Schädel-Hirn-Trauma ist Bobath unser Haupt-Werkzeug. Wir arbeiten in Ihrem Tempo, respektieren Tagesform und Belastungsgrenzen und bauen kontinuierlich auf dem auf, was heute möglich ist.
Manuelle Lymphdrainage
Neurologische Erkrankungen bringen häufig Schwellungen mit sich: Nach einem Schlaganfall staut sich in der gelähmten Hand oder im betroffenen Arm oft Flüssigkeit, weil die Muskelpumpe fehlt. Bei längerer Immobilität — im Rollstuhl oder bettlägerig — sammelt sie sich in den Beinen.
Mit sanften, rhythmischen Griffen regen wir den Lymphfluss an, lindern Spannungsgefühl und Schwellung und verbessern die Beweglichkeit des betroffenen Bereichs. Oft die sinnvolle Ergänzung, bevor aktive Übungen überhaupt greifen können.
Physiotherapie für Senioren
Viele neurologische Patient:innen sind älter — nach Schlaganfall oft über 70, bei Parkinson meist zwischen 60 und 80. Da spielt die neurologische Diagnose mit typischen Alters-Themen zusammen: Sturzangst, chronische Beschwerden, Multimorbidität.
Wir bringen die Erfahrung mit, mehrere Diagnosen gleichzeitig zu berücksichtigen — die neurologische Diagnose als zentrales Thema, aber immer im Kontext der Gesamt-Situation. Auch bei Demenz oder anderen kognitiven Einschränkungen behandeln wir mit Geduld und Sensibilität.
Was kostet neurologische Physiotherapie als Hausbesuch?
Eine 60-minütige Behandlung kostet pauschal 130 €. Wie die Abrechnung läuft, hängt davon ab, wie Sie versichert sind.
Die meisten privaten Krankenversicherungen erstatten Physiotherapie im Rahmen Ihres Tarifes. Sie reichen unsere Rechnung bei Ihrer Kasse ein.
Beamte und ihre Angehörigen können die Rechnung bei der Beihilfestelle einreichen. Welche Anteile übernommen werden, hängt von Ihrem Beihilfesatz ab.
Sie können auch ohne Rezept zu uns kommen — etwa, um lange Wartezeiten zu überbrücken oder zur Prävention. Faire Pauschale, keine Aufschläge.
Darauf können Sie sich verlassen
Unsere Patient:innen bewerten uns bei Google mit der Höchstnote. Keine gekauften Bewertungen. Echte Erfahrungen von echten Menschen.
Von Säuglingen mit Entwicklungsverzögerungen bis zu Senioren nach Schlaganfall.
Ich behandle seit über einem Jahrzehnt Privatpatienten in Hamburg mit Hausbesuchen.
Häufige Fragen zur neurologischen Physiotherapie
Bereits in der Klinik startet meist die Frührehabilitation. Nach Entlassung — ob nach Hause oder in eine Rehaklinik — soll die Physiotherapie idealerweise ohne Lücke weitergehen. Wir übernehmen die Nachversorgung direkt anschließend an Klinik oder AHB, oft am Tag der Entlassung. Je früher und kontinuierlicher die Reha, desto besser das langfristige Ergebnis.
Ehrlich beantwortet: Nein — Physiotherapie heilt weder Schlaganfall noch Parkinson, MS oder ALS. Aber sie verändert den Verlauf deutlich: nach Schlaganfall und SHT sind erhebliche Verbesserungen möglich, bei Parkinson und MS können Symptome gelindert und Selbstständigkeit erhalten werden, bei ALS geht es um Bewegungsräume, Atmung und Lebensqualität. Was möglich ist, hängt stark von Diagnose und Stand ab — wir besprechen realistische Ziele beim ersten Termin.
Ja. Wir arbeiten in der jeweiligen Krankheitsphase — Kontrakturprophylaxe, Erhalt von Beweglichkeit, Atemtherapie (in späteren Phasen zentral), Hilfsmittelberatung und Entlastung der Angehörigen. Wir versprechen keine Heilung, sondern eine würdevolle, kompetente Begleitung. Bei ALS ist die Zusammenarbeit mit dem behandelnden Neurologen und dem Palliativ-Netzwerk besonders wichtig — wir stimmen uns entsprechend ab.
Bei akuten Ereignissen (Schlaganfall, SHT) in der Frührehabilitation oft 3–5 Mal pro Woche, später 2–3 Mal. Bei chronischen Erkrankungen wie Parkinson oder MS meist 1–2 Mal pro Woche als Langzeitbegleitung. Bei ALS je nach Krankheitsphase und Belastbarkeit. Wir besprechen den Frequenzplan beim ersten Termin.
Ja, ausdrücklich. Bei neurologischen Diagnosen sind Angehörige oft mit im Alltag — Partner, Kinder, Pflegekräfte. Wir zeigen Handgriffe, geben Alltags-Tipps, beraten zu Hilfsmitteln und entlasten damit die Menschen, die täglich unterstützen. Angehörige-Beratung ist bei uns Standard, nicht Ausnahme.
Bei privater Krankenversicherung und Beihilfe in der Regel ja, wenn ein Rezept vorliegt — meist „KG-ZNS“ (Krankengymnastik bei Erkrankungen des Zentralnervensystems). Die Erstattungshöhe hängt vom Tarif ab. Wir geben Ihnen eine spezifizierte Rechnung, die Sie einreichen können. Gerne klären wir die Abrechnungsfrage telefonisch vorab.
Wissen für Patient:innen und Angehörige
Das Bobath-Konzept verbindet Beobachtung, Anleitung und wiederholtes Üben. Was davon im Alltag hilft, hängt von der Person, ihren Zielen und ihrer neurologischen Erkrankung ab.
Wenn Ihr Kind Bobath-Therapie erhält, möchten Sie wissen, was Sie zu Hause sinnvoll unterstützen können. Ausgangspunkt sind die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Interessen Ihres Kindes.
Ein geschwollenes Knie kann Bewegung und Schlaf erschweren. Entscheidend sind Verlauf und Begleitzeichen: Nimmt die Schwellung allmählich ab oder kommen neue Beschwerden hinzu?
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